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Aus den Gesellschaften

 

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Wacker Chemie kauft Siliciummetall-Produkton in Norwegen

Der Münchener Chemiekonzern Wacker Chemie AG erwirbt von der norwegischen Fesil Group für rund 65 Mio. € deren Siliciummetall-Produktion am Standort Holla in der Nähe von Trondheim. Die rund 140 Mitarbeiter am Standort sollen weiter beschäftigt werden. Mit der Akquisition soll der Bedarf von Wacker an Siliciummetall langfristig gesichert werden. Der Erwerb von Holla macht den Chemiekonzern unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und erhöht gleichzeitig die Versorgungssicherheit. Fesil wird nach dem Verkauf seine Ressourcen auf die Herstellung von Ferrosilicium-Metall konzentrieren. Siliciummetall ist einer der wichtigsten Rohstoffe von Wacker und wird für die Herstellung von Siliconen und polykristallinem Reinstsilicium benötigt. Die Produktionskapazität von Holla Metall beträgt rund 50.000 Tonnen Siliciummetall pro Jahr. Dies entspricht etwa einem Drittel des derzeitigen Jahresbedarfs von Wacker.

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Blutplasma-Verarbeiter Grifols will Talecris übernehmen

Der spanische Blutplasma-Verarbeiter Grifols hat eine Kaufofferte für seinen US-Konkurrenten Talecris Biotherapeutics lanciert. Grifols bietet für jede Talecris-Aktie 19,00 US-$ in bar plus 0,641 neue stimmrechtslose Grifols-Aktien an. Der Wert des Angebots beträgt insgesamt 3,4 Mrd. US-$. Der komplette Transaktionswert inklusive Schulden liegt bei rund 4,0 Mrd. US-$. Grifols erwartet durch die Übernahme Synergien in Höhe von rund 230 Mio. US-$ in den nächsten vier Jahren durch die Etablierung eines effizienteren Blutplasma-Netzwerks, einen optimierten Vertrieb sowie Verbesserungen in Marketing und Forschung & Entwicklung. Die Einmalkosten werden auf 100 Mio. US-$ geschätzt. Gemeinsam erwirtschaften Grifols und Talecris einen Pro-Forma-Umsatz von 2,8 Mrd. US-$. 58 % des Umsatzes werden in Nordamerika erzielt, 28 % in Europa und 14 % in anderen Ländern. Grifols ist eine spanische Holdinggesellschaft, die auf den Krankenhaus-Pharmabereich spezialisiert ist. Grifols erforscht, entwickelt und produziert Plasmaderivate, IV-Therapien, Diagnostiksysteme und medizinisches Material. Talecris Biotherapeutics ist eine globale Biotherapeutik- und Biotechnologie-Firma, die in den Bereichen Immunologie, Lungen- und Bronchialheilkunde, Neurologie und Blutstillung tätig ist.

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Altegrity übernimmt Kroll von Marsh & McLennan

Die Sicherheitsberatungsfirma Altegrity, Inc, übernimmt den Risikoberater Kroll Inc. vom US-Versicherungsmakler Marsh & McLennan Companies, Inc. in einer Bargeldtransaktion im Wert von 1,13 Mrd. US-$. Eigentümerin von Alegrity ist die Private Equity-Firma Providence Equity Partners. Kroll ist der weltweit führende Anbieter von Risikoberatungsdienstleistungen. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf Untersuchungen in Unternehmen bei Verdacht auf Unregelmäßigkeiten und Wirtschaftskriminalität. Kroll berät mit seinen rund 3.000 Mitarbeitern Rechtsanwaltsfirmen, Finanzdienstleister, Non-Profit-Organisationen, Behörden und Privatpersonen. Altegrity mit Sitz in Falls Church im US-Bundesstaat Virginia beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter. Altegrity erbringt Lösungen im Bereich Sorgfaltsprüfung, Ermittlung, Analyse, Beratung, Information und Sicherheit für multinationale Konzerne und andere Organisationen weltweit. Unter dem Dach der Altegrity-Holdinggesellschaft befinden sich die Gesellschaften HireRight, Explore Information Services und Altegrity Risk International.

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Bechtle übernimmt Systemhaus Iits

Der IT-Dienstleister Bechtle AG übernimmt die mit vier Standorten in Norddeutschland vertretene Systemhausgruppe Iits GmbH & Co. KG mit Sitz in Oldenburg. Mit dem 2002 gegründeten Unternehmen verstärkt sich der Bechtle-Konzern im wachstumsstarken IT-Infrastrukturlösungsgeschäft rund um das Rechenzentrum. Im Geschäftsjahr 2009 hat Iits mit 66 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 40 Mio. € erzielt. Das Unternehmen zählt zu den fünf größten IT-Systemhäusern in Norddeutschland. Neben dem Unternehmenssitz in Oldenburg ist die Iits auch in Bremen, Cloppenburg und Hannover vertreten.

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Logistikdienstleister Logwin verkauft Schweizer Tochter

Der international tätige Logistikdienstleister Logwin hat seine 100%ige Beteiligung an der schweizerischen Gesellschaft Logwin Solutions Switzerland AG mit Sitz in Pratteln bei Basel verkauft. Neuer Eigentümer ist die derzeitige Geschäftsleitung. Logwin Solutions Switzerland AG beschäftigt rund 120 Mitarbeiter und bietet innerhalb der Schweiz Transportleistungen sowie Warehousing- und Value Added Services von Frischeprodukten an. Logwin Solutions Switzerland  firmiert seit dem 1.7.2010 als FT Logistics AG. Die Logwin AG mit Sitz im luxemburgischen Grevenmacher bietet Logistik- und Servicelösungen für Industrie und Handel an. Der Konzern erzielte 2009 einen Umsatz von 1,1 Mrd. € und beschäftigt derzeit über 5.500 Mitarbeiter. Mit den beiden Geschäftsfeldern Solutions (kundenorientierte Kontraktlogistik-Lösungen) und Air + Ocean (weltweite Luft- und Seefrachtaktivitäten) gehört die Logwin AG zu den führenden Unternehmen am Markt. Mehrheitsaktionärin  der Logwin AG ist die Bad Homburger Delton AG.

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Freenet und QSC schließen Netzkooperation

Die Freenet Cityline GmbH, ein Unternehmen der Freenet Group, und die QSC AG, ein mittelständischer Telekom-Serviceanbieter mit eigenem Next Generation Network (NGN), haben eine Vereinbarung über eine langfristige Netzkooperation geschlossen. Demnach wird das Schmalbandnetz von Freenet, auf dem die festnetzbasierten Sprach- und Internetzugangsdienste betrieben werden, von QSC übernommen und in das NGN der QSC integriert. Diese Netzintegration soll zu Synergien für beide Beteiligten führen. Das Endkundengeschäft verbleibt exklusiv auch weiterhin bei Freenet. Die Vereinbarung zwischen Freenet und QSC läuft zunächst über zehn Jahre. Die Kölner QSC AG bietet vor allem mittelständischen Unternehmen hochwertige Breitband-Dienstleistungen an. Neben der Bereitstellung von Sprach- und Datendiensten realisiert QSC komplette Standort-Vernetzungen (VPN). Die Freenet Group ist der größte netzunabhängige Telekommunikationsanbieter in Deutschland.

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Österreichische Immobilienfirma Conwert übernimmt Wettbewerber

Die österreichische Conwert Immobilien Invest SE hat bekannt gegeben, dass sie den Aktionären der Eco Business-Immobilien AG ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreiten wird. Der Angebotspreis beträgt 6,50 € in bar. Conwert hält bereits 24,9 % an der Eco Business-Immobilien AG. Bei vollständiger Annahme des Angebots beträgt das maximale Transaktionsvolumen rund 166,5 Mio. €. Conwert will auch nach der kompletten Übernahme von Eco die Positionierung als Wohnimmobilien-Unternehmen beibehalten. Durch die geplante Übernahme soll die Struktur vereinfacht und die Flexibilität erhöht werden. Conwert würde die Kontrolle über ein rund 732 Mio. € schweres Immobilien-Portfolio (94 % in Österreich und Deutschland) erlangen. Dieses umfasst zum Teil innerstädtische Immobilien mit gemischter Nutzung sowie Büro- und Gewerbeimmobilien.

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Celesio und Phoenix bündeln niederländisches Geschäft

Die Stuttgarter Celesio AG und die Mannheimer Phoenix Pharmahandel GmbH & Co. KG haben vereinbart, ihre Aktivitäten im niederländischen Pharmamarkt zusammenzuführen. Celesio wird dafür ihre 100%ige Beteiligung Lloyds Nederland B.V. mit 62 Apotheken und 170 Mio. € Umsatz auf das Phoenix-Tochterunternehmen Brocacef Holding N.V. übertragen. Im Gegenzug erhält Celesio 45 % der Anteile an der Brocacef Holding N.V., unter deren Dach Lloyds Nederland mit dem Brocacef-Tochterunternehmen Escura Apotheken B.V. zusammengeführt wird. Von der Transaktion nicht betroffen sind die niederländischen Celesio-Gesellschaften Apotheek DocMorris N.V., Movianto Nederland B.V. und Celesio Finance B.V. Unter dem Dach des gemeinsamen Unternehmens Brocacef wird die neu entstehende Apothekengesellschaft mit insgesamt 115 eigenen Apotheken und rund 40 Franchise-Partnerapotheken zur Nummer 2 im niederländischen Apothekenmarkt aufsteigen. Darüber hinaus gehört Brocacef auch im Bereich Pharmagroßhandel zu den Marktführern in den Niederlanden. Das Gemeinschaftsunternehmen Brocacef wird nach dem Zusammenschluss über 1.600 Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von insgesamt über 1,1 Mrd. € erzielen.

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Japanische Rakuten kauft französischen Online-Marktplatz

Die japanische Rakuten, Inc. wird Price Minister S.A., den führenden französischen Online-Marktplatz, für einen Preis von rund 200 Mio. € kaufen. Die im Jahr 2000 gegründete Price Minister bietet die am meisten besuchte E-Commerce-Plattform in Frankreich an. Über 11 Mio. Kunden pro Monat besuchen die Seite Priceminister.com. Dort sind über 100.000 aktive Verkäufer und über 21.000 Händler sowie rund 12 Mio. Mitglieder registriert. Price Minister betreibt außerdem Marktplätze in Spanien und Großbritannien. Die Price Minister Group besteht aus den fünf Geschäftsbereichen Online-Marktplatz, Automobil-Kleinanzeigen, Reiseportal mit Preisvergleichen, Immobilien-Kleinanzeigen und E-Mail-Marketing. 2009 erzielte Price Minister mit 200 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 39 Mio. €. Rakuten hat rund 64 Mio. registrierte Mitglieder und konnte 2009 einen Umsatz von 3,2 Mrd. US-$ erwirtschaften. Der Hauptgeschäftsbereich Rakuten Ichiba ist Japans größtes Internet-Einkaufszentrum mit über 58 Mio. Produkten von über 33.000 Händlern. Darüber hinaus ist Rakuten in anderen Online-Geschäftsbereichen wie Reisebüros und Finanzdienstleistungen tätig. Insgesamt beschäftig Rakuten über 6.000 Mitarbeiter.

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Danone und russische Unimilk formen Joint Venture

Das Frischmilchgeschäft des Molkereinkonzerns Danone in den GUS-Staaten und das Geschäft der russischen Unimilk sollen zusammengeführt werden. Das gemeinsame Unternehmen Danone-Unimilk wird künftig Marktführer für Milchprodukte in den GUS-Staaten und speziell in Russland, wo das Unternehmen einen Marktanteil von rund 21 % halten wird. Das neue Unternehmen wird mit ingesamt über 18.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. € erwirtschaften. Danone wird 57,5 % an Danone-Unimilk halten und die bisherigen Unimilk-Anteilseigner werden 42,5 % an dem Joint Venture besitzen. Die privat gehaltene Unimilk ist bislang die zweitgrößte Produzentin von Milchprodukten und Babynahrung in Russland. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und verfügt über 28 Produktionsanlagen in Russland, der Ukraine und Weißrussland. Außerdem verkauft Unimilk seine Produkte auch in Kasachstan. Die wichtigste Marke von Unimilk ist Prostokvashino. Unimilk beschäftigt 14.000 Mitarbeiter und konnte 2009 einen Umsatz von rund 1 Mrd. € erzielen.

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Daimler Trucks investiert in den USA

Daimler Trucks North America hat bekannt gegeben, rund 194 Mio. US-$ in seine Motorenfertigung Detroit Diesel mit Sitz in Redford zu investieren. Die Investition wird vom US-Bundesstaat Michigan mit verschiedenen Steuerbegünstigungen unterstützt. Unter anderem erhält Detroit Diesel den sogenannten Michigan Economic Growth Authority Award in Höhe von 56,8 Mio. US-$, den die lokale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Michigan Economic Development Corporation vergibt. Daimler Trucks wird mit der Investition die Kapazitäten der Motorenfertigung in Redford deutlich erweitern. Ein Großteil der Investition soll in die Zylinderkopffertigung einfließen. Darüber hinaus werden die Mittel für die Neugestaltung der Fertigungsanlagen, Verbesserungen der Infrastruktur im Werk sowie für die Beschaffung von Maschinen und Einrichtungen verwendet. Die Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung der Fertigungsanlage in Redford werden voraussichtlich im Juli 2010 beginnen und bis September 2011 andauern. Detroit Diesel Corporation ist ein Unternehmen der Daimler Trucks North America und führender Hersteller von On-Highway Dieselmotoren für den Nutzfahrzeugmarkt.

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BASF übernimmt Spezialchemiefirma Cognis

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF SE hat sich mit der von den Permira Fonds, GS Capital Partners und SV Life Sciences kontrollierten Cognis Holding Luxembourg S.à r.l. über den Erwerb des Monheimer Spezialchemieunternehmens Cognis geeinigt. Der Kaufpreis für das Eigenkapital beträgt 700 Mio. €. Inklusive Nettofinanzschulden und Pensionsverpflichtungen ergibt sich ein Unternehmenswert von 3,1 Mrd. €. Cognis ist ein führender, weltweit tätiger Hersteller von Lösungen und Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe für den Ernährungs- und Gesundheitsmarkt sowie für die Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie. Ein weiterer Schwerpunkt sind Produkte für industrielle Märkte wie Bergbau, Schmierstoffe, Farben und Lacke, sowie Pflanzenschutz. Das Unternehmen beschäftigt rund 5.500 Mitarbeiter und verfügt über Produktionsstätten und Servicecenter in 30 Ländern. Im Jahr 2009 erzielte Cognis einen Umsatz von rund 2,6 Mrd. €. Cognis ist 1999 aus der Chemiesparte von Henkel hervor gegangen. Seit November 2001 ist Cognis im Besitz der Cognis Holding Luxembourg S.à r.l. Der Chemiekonzern BASF erzielte 2009 einen Umsatz von mehr als 50 Mrd. € und beschäftigte am Jahresende rund 105.000 Mitarbeiter.

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Österreichische CA Immobilien übernimmt Europolis

Die Wiener CA Immobilien Anlagen AG hat bekannt gegeben, dass mit der Volksbanken Gruppe der Erwerb von 100 % der Anteile an der Europolis AG vereinbart wurde. Mit der seit 1990 bestehenden Europolis Gruppe übernimmt CA Immobilien ein auf die Region Ost- und Südosteuropa fokussiertes Immobilienvermögen von rund 1,5 Mrd. €. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf Bestandsimmobilien in den Märkten Polen, Tschechien und Ungarn, auf die rund 70 % des Immobilienwertes entfallen. Die Übernahmevereinbarung sieht einen Kaufpreis von 272 Mio. € sowie ein umfangreiches Finanzierungspaket vor. Die Hälfte des Kaufpreises wird beim Abschluss der Transaktion fällig, der für Januar 2011 geplant ist, die andere Hälfte soll im Verlauf der folgenden fünf Jahre bezahlt werden. CA Immobilien wurde 1987 gegründet und entwickelte sich seitdem zu einer der führenden Immobilien-Investmentgesellschaften in Österreich. Sie entwickelt und investiert in gewerbliche Immobilien (mit Schwerpunkt auf Büroimmobilien) in Österreich, Deutschland und Osteuropa. Das Immobilienvermögen der Gruppe liegt bei rund 3,6 Mrd. €.

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Siemens beantragt Banklizenz

Der Münchener Elektronikkonzern Siemens hat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften gestellt. Mit Hilfe eines lizenzierten Kreditinstituts möchte Siemens das Produktspektrum seiner Financial Services Einheit vor allem im Bereich der Absatzfinanzierung erweitern, seine Flexibilität bei der Konzernfinanzierung erhöhen und das Risikomanagement optimieren. Siemens ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Insgesamt erzielte Siemens im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 76,7 Mrd. €. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 405.000 Mitarbeiter.

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Spanische Banco Sabadell übernimmt Wettbewerber Banco Guipuzcoano

Die spanische Banco Sabadell will 100 % der Anteile des Wettbewerbers Banco Guipuzcoano übernehmen und so ihre Präsenz in Nordspanien stärken. Banco Sabadell bietet für acht Banco Guipuzcoano-Aktien fünf eigene Sabadell-Aktien sowie fünf Wandelanleihen, die nach drei Jahren zu Aktien werden. Für die nicht-stimmberechtigten Vorzugsaktien wird eine Sabadell-Aktie mehr angeboten. Der Aktientausch hat ein Volumen von insgesamt 738 Mio. €. Die Banco Guipuzcoano soll als selbstständige rechtliche Einheit mit eigener Marke innerhalb der Banco Sabadell-Gruppe erhalten bleiben.

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EU-Kommission verhängt Geldbußen gegen Spannstahl-Hersteller

Die Europäische Kommission hat gegen 17 Spannstahl-Hersteller Geldbußen von insgesamt 518.470.750 € wegen eines Preis- und Marktaufteilungskartells verhängt, das von Januar 1984 bis September 2002 Bestand hatte und sich auf alle damaligen EU-Länder erstreckte bis auf drei. Das Kartell endete 2002, als DWK/Saarstahl unter Inanspruchnahme der damals eingeführten Kronzeugenregelung die Kommission unterrichtet hat. 18 Jahre lang haben die beteiligten Unternehmen einzelne Lieferquoten und Preise festgesetzt, Abnehmer untereinander aufgeteilt und sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht. Als Spannstahl werden Metalldrähte und Litzen aus Bewehrungswalzdraht bezeichnet, die beispielsweise zum Vorspannen von Beton für Bodenplatten, Balkone oder Brücken verwendet werden. Bei der Festsetzung der Geldbuße hat die EU-Kommission den Umsatz der Kartellunternehmen, die Schwere der Zuwiderhandlung, die räumliche Ausdehnung des Kartells und seine Dauer berücksichtigt. Die Geldbußen gegen ArcelorMittal Fontaine und ArcelorMittal Wire France wurden um 60 % erhöht, weil sie bereits zuvor in zwei Fällen wegen Kartellvergehen im Stahlsektor sanktioniert worden waren. Pampus erhielt einen Abschlag von 5 %, weil mit der Kommission kooperiert wurde. Für drei Unternehmen wurden Nachlässe von bis zu 75 % gewährt, weil ihnen sonst der Konkurs gedroht hätte.

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Thomas Cook kauft Öger Tours

Der Touristikunternehmer und geschäftsführende Gesellschafter der Öger Group, Vural Öger, hat  bekannt gegeben, dass er 100 % der Anteile an der Öger Tours GmbH an die Thomas Cook Group plc verkaufen wird. Gemeinsam mit Thomas Cook sollen die Potenziale des Reiselandes Türkei weiter entwickelt und genutzt werden. Die 1969 gegründete Öger Tours hat im Geschäftsjahr 2009 über 400.000 Passagiere befördert. Der Umsatz betrug 256 Mio. €. Der Kaufpreis für Öger Tours liegt bei rund 30 Mio. € und setzt sich zusammen aus einer Barzahlung sowie Kreditschulden und ähnlichen Verbindlichkeiten der vergangenen zwölf Monate. Geschäftsbereiche, die im Besitz des Verkäufers bleiben, werden aber für die Thomas Cook Gruppe Agentur- und Hotelleistungen in der Türkei im Wert von 2,5 Mio. € erbringen, die bereits im Kaufpreis enthalten sind. Durch die Transaktion werden Synergieeffekte in Höhe von 8 Mio. € pro Jahr erwartet. Das auf Türkeiflüge im Ethnic Travel-Segment spezialisierte Unternehmen Öger Türk Tur GmbH sowie die Incoming-Gesellschaft Holiday Plan in der Türkei sind nicht Bestandteil der unterzeichneten Vereinbarung. Die Thomas Cook Group plc ist eine der weltweit größten Reisegruppen mit einem Umsatz von 9,3 Mrd. GBP und 22,1 Mio. Kunden.

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DB Schenker verlagert Zentrale nach Frankfurt

DB Schenker, das Ressort Transport und Logistik der Deutschen Bahn, bündelt künftig seine Management-Funktionen in Frankfurt am Main. In Frankfurt werden künftig rund 330 Arbeitsplätze zusammengezogen. Den neuen Sitz in der Nähe des Flughafens beziehen Mitarbeiter aus dem in Berlin angesiedelten Ressortvorstand, aus der europäischen Leitungsebene der DB Schenker Rail GmbH aus Mainz sowie aus dem Management von DB Schenker Logistics aus Essen. Die Standorte Mainz und Essen bleiben als Sitz der DB Schenker Rail Deutschland bzw. der Schenker AG bestehen. Der Umzug soll innerhalb einer Frist von ein bis zwei Jahren erfolgen – abhängig von der Entscheidung für eine Immobilie. DB Schenker konnte 2009 mit  mehr als 90.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 15,3 Mrd. € erwirtschaften. DB Schenker verfügt über führende Positionen in der weltweiten Luft- und Seefracht, ein dichtes Landverkehrsnetz und große Kompetenz im Bereich Bahn-Gütertransport. In Frankfurt am Main sind die Ressorts Infrastruktur und Personenverkehr der Deutschen Bahn angesiedelt sowie weitere Geschäftsfelder. Insgesamt hat die Deutsche Bahn in Frankfurt rund 14.000 Mitarbeiter.

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