Themenvorschau

Die nachstehenden Beiträge sind für die nächsten Ausgaben der AG vorgesehen. Die Auflistung entspricht nicht zwingend der Reihenfolge des Erscheinens.
 

Prof. Dr. Frauke Wedemann
Erben als Aktionäre

Der Beitrag geht den Herausforderungen nach, die mit der Aktionärsstellung von Erben verbunden sind. Im Mittelpunkt steht § 69 Abs. 1 AktG, demzufolge mehrere Erben die Rechte aus einer Aktie nur durch einen gemeinschaftlichen Vertreter ausüben können. Darüber hinaus klärt der Beitrag Probleme um die Eintragung der Erben ins Aktienregister und die Beteiligungsfähigkeit von Erbengemeinschaften im aktienrechtlichen Spruchverfahren.

Wiss. Mit. Alessandro Giannini / RA Georg Köpferl, LL.M. (Berkeley)
Die Bedeutung des Unterlassens im Rahmen des Verbots der Marktmanipulation nach Art. 15, 12 MAR

Seit der Einführung der MAR wird darüber diskutiert, ob dem Marktmanipulationsverbot auch durch ein Unterlassen zuwidergehandelt werden kann. Der Beitrag untersucht diesem Problem unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Unionsrechts als mehrsprachiges Recht und der für das Unionsrecht geltenden Auslegungsgrundsätze.

StB Dipl.-Finw. Rainald Vobbe / Mag. iur. Dipl.-Finw. Timm Stelzer
Aufsichtsratsvergütung und Umsatzsteuer

Seitdem der BFH und diverse FG im Anschluss an ein EuGH-Urteil entschieden haben, dass Aufsichtsratsmitglieder unselbständig tätig sein können, wird über die umsatzsteuerlichen Folgen für Organvergütungen debattiert. Die Rechtsprechungswende veranlasste die Finanzverwaltung zum zweiten Mal binnen eines Jahres zu einer Stellungnahme. Der Beitrag nimmt dies zum Anlass, die Entwicklungen nachzuzeichnen und kritisch zu bewerten.

Wiss. Ass. Victor Habrich
Die Verbesserung des Umtauschverhältnisses mit Zusatzaktien

Der UmRUG-Entwurf strebt eine umfassende Reform - wenn nicht sogar eine (kleine) Revolution - des Anspruchs auf Verbesserung des Umtauschverhältnisses an. Der Beitrag würdigt die vorgeschlagenen Neuregelungen in § 14 Abs. 2, § 15 Abs. 1, §§ 72a, 72b UmwG-E kritisch und spricht sich für Nachbesserungen aus, insbesondere um den Grundsatz der realen Kapitalaufbringung zu wahren.